Pastoraler Raum Kirchhundem

St. Antonius Einsiedler Marmecke - Kirche

 

Geschichtliches

Im Jahre 1903 begann der Bau der heutigen Kirche. Die Einwohner des Dorfes hatten für den Neubau rund 3.000,- Mark aufgebracht, sie leisteten darüber hinaus Hand- und Spanndienste. Unterstützt wurden sie dabei sowohl von den Bauern des gesamten Kirchspiels als auch von den Bauern der Nachbarorte Würdinghausen, Herrntrop und Böminghausen, die mit ihren Pferde-gespannen tatkräftige Hilfe leisteten.

 

Am 17. Januar 1905 konnte die Kapelle feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Der Patron der Kapelle ist St. Antonius der Einsiedler. Sonntagsgottesdienst - anfangs nur für den Winter - seit 1920. Seit dem 1. Juli 1928 hat die Marmecker Filialkirchengemeinde eigene Vermögensverwaltung, 1943 wurde sie zur Pfarrvikarie erhoben.

 

1936 bekam die Kirche 3 Glocken, 1943 wurden die 2 Größten Opfer des Krieges. (Das Metall wurde für Kanonen gebraucht.) 1952 wurden 2 neue Glocken anschafft. Eine Turmuhr bekam die Kirche 1954.

Die erste Marmecker Kapelle ist schon zu Anfang des 17. Jahrhunderts bezeugt. Bis zum Jahre 1859 wurde sie für den Schulunterricht mitbenutzt. Da das Gebäude in sumpfigem Gelände stand und im Laufe der Jahre recht baufällig geworden war, entschloss man sich zum Abbruch.

 

Nach der Renovierung 2011 wurde der Altarraum neu gestaltet.

Altar, Ambo und Tabernakelstele stammen aus der Kapelle des Altenheims in Winterberg Grönebach.

 

Die Künstler waren die Gebr. Winkelmann vom Möhnesee.

 

St. Antonius

Chronik

1626:

 

 

1627:

 

 

 

1675:

 

 

 

1716:

 

 

 

 

1859:

 

 

1900:

 

 

 

1903:

 

 

1905:

 

 

 

1928:

 

 

1936:

 

 

1943:

 

 

 

1945:

 

 

1946:

 

 

 

 

1946:

 

 

 

1952:

 

 

1954:

 

 

1963:

 

 

1967:

 

 

 

1987:

 

 

2002:

 

 

2011:

 

erste Erwähnung einer Kapelle in Marmecke (Visitation vom 12.02.1626)

 

 

Visitation von Gelenius: die Kapelle zu Marenbeke (Marmecke) hat St. Antonius (Abt) zum Patron

 

 

Pastor Aßmann bestätigt dem Kirchenprovisor "als der Altar Marnbacher Capellen von der Paderbornischen Stifts mahleren illuminiert wurde"

 

 

Visitation von Fr. Jordan Röingh, Commissar für das Sauerland... vorh. sind 2 Kapellen, in Selbecke und Marmecke.1737: Hl. Messen werden in der Kapelle zu Marmecke am Feste des Eremiten Antonius und auf Lucia gehalten.

 

 

...bis zum Jahre 1859 wurde die Kapelle für den Schulunterricht mitbenutzt.

 

 

Da die Kapelle in sumpfigen Gelände stand und im Laufe der Jahre recht baufällig geworden war, entschloss man sich zum Abbruch.

 

 

 ... begann der Bau der neuen Kapelle.

 

 

die Kapelle konnte am 17. Januar durch Pfarrer Klüppel feierlich benediziert werden.

 

 

eigene Vermögensverwaltung durch die Färber´sche Erbschaft

 

 

... bekam die Kirche 3 Glocken

 

 

wurde die Filialkirchengemeinde Marmecke zur Paffvikarie erhoben. Die zwei großen Glocken wurden Opfer des Krieges. (Abgabe an den Staat)

 

 

Eigener Friedhof

 

 

Erneuerung und Ausmalung des Kirchenraumes durch Malermeister Alfred Struck. Pastor Rempe holt die Erlaubnis zur Durchführung von Taufen, Trauungen, Beerdigungen sowie die Zeremonie für die 3 letzten Kartage ein.

 

 

Pfarrvikar H.P. Ahlers bekommt die Genehmigung zur Durchführung einer Dankprozession dür den 4. Sonntag nach Pfingsten

 

 

Anschaffung von 2 neuen Glocken

 

 

Anschuffung der Turmuhr

 

 

Kapellenrenovierung

 

 

- 1996 Verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten an Heizung, Dach, Gewölbe, sowie Druchführung von Schreiner- und Malerarbeiten etc.

 

 

2 Geschenke an die Kirche: Holzfiguren Maria mit dem Kind, St. Josef

 

 

Anschaffung einer neuen elektronischen Orgel

 

 

Der komplette Innenraum der Kirche wird aufwendig renoviert. Ein neu gestalteter Altarraum mit neuem Altar und Ambo gehört dabei ebenso zu den Renovierungsarbeiten wie auch die Restaurierung einer alten Glocke, die nun über dem Eingang im Turm während der Wandlung läutet.