Aktuelle Mitteilungen zum Coronavirus und

den Maßnahmen im Pastoralen Raum Kirchhundem

Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten

der Corona-Pandemie für den Pastoralen Raum Kirchhundem - Stand: 07.05.2020

Gottesdienste im Pastoralen Raum Kirchhundem

 

Die Anzahl der Gottesdienstbesucher muss beschränkt bleiben.

 

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass Angehörige einer Risikogruppe ihre Teilnahme gut überlegen sollten. Ein Mund- und Nasenschutz wird empfohlen.

Ein eigenes Gotteslob ist mitzubringen. Außerdem wird eine Namensliste zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten geführt.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie beim Kommuniongang ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z. B. durch Boden-Markierungen. Nach Möglichkeit werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt (Einbahnstraßenregelung). Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Den Anordnungen dieses Ordnungsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten. Die vollständigen Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den Pastoralen Raum Kirchhundem sind auf der Homepage unter www.prkh.de nachzulesen.

 

 

Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den Pastoralen Raum Kirchhundem - Stand: 29.04.2020

 

I. Allgemeine Vorgaben

 

Ab dem 1. Mai 2020, frühestens nach Umsetzung der hier aufgeführten Rahmenbedingungen vor Ort, können Gottesdienste mit Gläubigen gefeiert werden. Insbesondere im Hinblick auf Risikogruppen verpflichtet der Herr Erzbischof keinen Priester angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zur Feier solcher öffentlicher Gottesdienste. In unserem Pastoralen Raum sind jedoch auch angesichts der aktuellen Situation alle Priester zur Zelebration öffentlicher Gottesdienste bereit.

 

1. In den Pfarrkirchen werden wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- Feier- und Werktagen gefeiert. Als Gottesdienste gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

In den kleineren Kirchen und Kapellengemeinden finden wegen der beengten Verhältnisse zunächst noch keine Gottesdienste statt, sie bleiben aber selbstverständlich zum persönlichen Gebet geöffnet.

Die Pfarrzentren und Pfarrheime und alle darin befindlichen Einrichtungen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

 

2. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

 

3. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. Um allen, die es wünschen, eine Gottesdienstteilnahme zu ermöglichen, finden auch Vorabendmessen statt. Bitte beachten Sie bezüglich der maximalen Teilnehmerzahl und der Orte und Zeiten der hl. Messen die Gottesdienstordnung, die Sie immer aktuell finden unter www.prkh.de. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist (1,5 - 2 m). Familien, Ehepaare und in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen werden dabei nicht getrennt.

 

4. Beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie beim Kommuniongang ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z.B. durch Boden-Markierungen. Nach Möglichkeit werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt (Einbahnstraßenregelung).

 

5. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Den Anordnungen dieses Ordnungsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten. Die Organisation des Ordnungsdienstes obliegt dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes oder eines von ihm benannten Vertreters.

 

6. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt werden und sind zu entfernen.

 

7. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum reduziert. Kinder und Jugendliche werden nicht für den Altardienst eingesetzt, auch auf den Einsatz von Kommunionhelfern wird vorläufig verzichtet. Der Einsatz von Lektoren und jeglicher anderer Dienste ist grundsätzlich nur unter Einhaltung der Mindestabstände im Altarraum möglich. Alle ehrenamtlichen Laiendienste bedürfen einer ausdrücklichen Einwilligung des/der Betroffenen.

 

8. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet.

 

9. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet wird vom Pastoralen Raum Lennestadt (und anderen) angeboten, damit Personen, vor allem jene, die Risikogruppen angehören, zu Hause die Gottesdienste mitfeiern können. Bitte beachten Sie auch die zahlreichen Angebote der unterschiedlichen Sender und Anbieter.

 

10. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

 

11. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige haben in allen Kirchen die Möglichkeit, einem geschlossenen Behälter Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.

 

II. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen

 

12. Regeln bei der Messfeier:

 

a) Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen der Hostienschale. Die Hostienschale bleibt während der gesamten Messfeier – auch bei der Wandlung – mit dem zugehörigen Deckel oder einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie ist eine eigene Patene zu verwenden. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder Messfeier mit heißem Wasser gereinigt.

 

b) Auf die Konzelebration wird vorerst verzichtet.

 

c) Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die eucharistischen Gaben von der Kredenz und stellt sie auf den Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.

 

d) Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.

 

e) Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.

 

f) Nur der Zelebrant empfängt die Kelchkommunion.

 

g) Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfiziert sich der Zelebrant die Hände. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Dieser wird gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand mit einer Zange gereicht.

 

h) Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

 

i) Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

 

j) Es empfiehlt sich, an geeigneter Stelle (z.B. vor dem Schlusssegen) der Hinweis an die Mitfeiernden, nach dem Ende des Gottesdienstes beim Verlassen des Kirchengebäudes und auch außerhalb auf den Mindestabstand und die Kontaktregeln zu achten.

 

13. Begräbnisfeiern. Es können unter den oben genannten Voraussetzungen für Gottesdienste auch Seelenämter gefeiert werden. Die Teilnehmerzahl ist dann ebenfalls je nach Zahl der maximal nutzbaren Plätze in der jeweiligen Kirche begrenzt. Die Familien der Verstorbenen sind gebeten, Einladungskarten an diejenigen zu versenden, die vorrangig am Seelenamt teilnehmen sollen. Diese sind beim Betreten der Kirche vorzuweisen. Je nach weiter verfügbaren Plätzen, können dann auch weitere Personen am Seelenamt teilnehmen. Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu beachten. Die baulich abgeschlossenen Friedhofskapellen können derzeit aufgrund ihrer Größe nicht für den Gottesdienst oder vor der Beisetzung genutzt werden. Sie sind weiterhin geschlossen. Darüber hinaus sind die Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt auch hier dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

An einigen Orten sind gemeinsame Prozessionen bzw. Gänge zum Friedhof üblich. Diese können derzeit leider nicht stattfinden, da dabei die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Es empfiehlt sich daher derzeit eine Beisetzung im Familienkreis vor oder nach dem Seelenamt.

 

14. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

 

15. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet. Beichtgelegenheit besteht samstags in der Krypta der Pfarrkirche St. Peter u. Paul in Kirchhundem. Gerne sind die Priester bereit, weitere Termine zu vereinbaren.

 

16. Prozessionen werden vorerst nicht stattfinden können.

Gleiches gilt für Wallfahrten größerer Gruppen. Gottesdienste unter freiem Himmel sind unter Einhaltung der Abstandsregeln möglich. Sitzgelegenheiten für ältere Teilnehmer/innen sollten dann bereitgestellt werden.

 

17. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion. Auf Wunsch ist die Spendung der Krankenkommunion möglich. Bitte wenden Sie ich in dem Fall an einen der Priester bzw. das Pfarrbüro.

 

18. Über traditionelle Gottesdienstformen hinaus können weitere Angebote seitens der Gemeinden geschaffen und angeboten werden, die zum persönlichen Gebet anregen.

 

Weitere tagesaktuelle Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Gläubigen im Erzbistum Paderborn sind über die folgende Webseite des Erbistums abrufbar:

 

Kontakt:

 

Pfarrer Heinrich Schmidt

Leiter des Pastoralen Raumes

Hundemstr. 53

57399 Kirchhundem

 

Tel.: 0 27 23 - 68 73 65 - 0

Fax: 0 27 23 - 68 73 65 - 9

 

e-Mail: pfarrbuero.kirchhundem(at)prkh.de

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