Pastoraler Raum Kirchhundem

St. Elisabeth Benolpe - Kirche

 

 

Advent

In der vierten Adventwoche wird an alle Haushalte der Weihnachtspfarrbrief verteilt. Neben der Gottesdienstordnung an Weihnachten für die Gemeinden Welschen Ennest, Rahrbach und Benolpe enthält er auch viele Beiträge vor allem der kirchlichen Vereine beider Gemeinden.

 

Weihnachts- und Neujahrssingen

Am 2. Weihnachtstag und am Neujahrstag gehen einige Jugendliche von Haus zu Haus und überbringen mit einem traditionellen Lied Weihnachts- und Neujahrswünsche. Der Erlös wird für dörfliche Projekte gespendet.

 

Anfang Januar

Am Sonntag um das Dreikönigsfest gehen unsere Sternsinger und Sternsingerinnen als Heilige Drei Könige verkleidet nach dem Aussendungsgottesdienst von Haus zu Haus, um für eine Hilfsaktion des Kindermissionswerkes zu sammeln.

 

Außerdem werden im Januar die Weihnachtsbäume gegen eine geringe Gebühr/Spende abgeholt und für das Osterfeuer gesammelt.

 

Palmsonntag

Zu Beginn der Karwoche, am Palmsonntag, treffen sich die Gemeinden Rahrbach, Welschen Ennest und Benolpe zu einer gemeinsamen Gottesdienstfeier in der Bäckerei Hesse.

Kinder und Erwachsene bringen Buchsbaum- oder Weidenkätzchensträuße mit, die im Gottesdienst gesegnet werden.

 

Karwoche

Ab Gründonnerstag schweigen die Glocken. Die Legende sagt, sie fliegen nach Rom, um dort gesegnet zu werden. An ihrer Stelle ziehen unsere Messdiener mit „Klappern“ durch das Dorf und kündigen die Gottesdienst und die Uhrzeiten an. Für das „Rengersten“ erbitten sie an den Haustüren eine kleine Spende.

 

 

Gegen einen kleinen Kostenbeitrag werden an den Haustüren Osterkerzen verkauft, die in der Osternacht angezündet und geweiht werden.

 

Die Pfarrgemeinderäte von Rahrbach, Welschen Ennest und Benolpe erstellen einen gemeinsamen Pfarrbrief. Er enthält die Gottesdienstordnungen für Ostern, Informationen aus den kirchlichen Vereinen sowie Namen und Photos der Kommunionkinder. Der Pfarrbrief wird in der Karwoche bei den Banken, Geschäften und in der Kirche ausgelegt.

 

Am Abend des Ostersonntages wird das Osterfeuer abgebrannt. Beim gemeinsamen Aufbau ist jedermann herzlich willkommen (die Zeiten werden durch Plakate mitgeteilt).

 

Fronleichnamsprozession

In Benolpe zieht die Prozession am Samstag nach Fronleichnam durch die Straßen. An vier Stationen des Ortes sind Altäre aufgebaut, an denen die Prozession Halt macht. Die Kommunionkinder tragen zu diesem Anlass noch einmal ihre Festgewänder.

 

Pfarrfest

Einmal pro Jahr findet in und um die Schützenhalle das Pfarrfest statt. Neben Kuchen-Buffet und Würstchen gibt es viele Aktionen für Groß und Klein. Der Gottesdienst wird dann auch in der Schützenhalle gefeiert.

 

Allerheiligen

Am 1. November findet eine Gräbersegnung auf dem Friedhof statt.

 

St. Martin

An einem der Tage vor oder nach dem 11.11 (St. Martin) findet abends der Martinszug statt.

 

Geschichtliches

Seit dem Mittelalter gehörte Benolpe zur katholischen Pfarrgemeinde Kirchveischede. Im Dorf gab es eine der heiligen Elisabeth geweihte Kapelle, die erstmals 1537 erwähnt worden ist. Als 1816/17 zwei emigrierte französische Geistliche hier Sonntagsgottesdienste hielten, wurde das Bedürfnis, einen eigenen Geistlichen zu bekommen, geweckt. 1855 wurde durch acht Einsassen der Grundstock für die Gründung einer Vikarie gelegt, indem sie für 2000 Taler ein Bauerngut in Niederdielfen (Kreis Siegen) erwarben.

 

Der Vikariefonds wurde außerdem während des Baus der Ruhr-Sieg-Eisenbahn weiter gefördert, indem die Benolper Einsassen die ihnen zustehende Grundentschädigung teilweise dort einfließen ließen. Dem Fonds wurden ferner die für Benolpe gezahlten Jagdpachtgelder zugewiesen. 1868 kam es zur Gründung einer Pfarrvikarie. Die heutige katholische Kirche St. Elisabeth wurde 1912 nach Plänen des Architekten Pinnenkamp, Bochum, durch den Unternehmer Plaßmann, Förde, erbaut.

Die Pfarrgemeinde im Jahreskreis

St. Elisabeth